5 Tipps: Mit einer ablenkungsfreien Umgebung zu mehr Produktivität

5 Tipps: Mit einer ablenkungsfreien Umgebung zu mehr Produktivität

Du kennst das sicher: Du hast gerade mit einer Aufgabe angefangen, da bimmelt das Smartphone. SMS, Anruf, Push-Benachrichtigung – egal was, es bringt dich aus der Arbeit und Konzentration heraus. Ich habe 5 Tipps für dich, wie du eine höhere Produktivität erreichst.

Man könnte meinen, dass das ja nicht so schlimm sei, weil man „ja nur mal eben“ einen Blick drauf wirft. Dabei haben Studien schon vor Jahren gezeigt, dass man eigentlich deutlich mehr Zeit verliert.

Schließlich muss man sich nach jeder Störung wieder neu in das Projekt, die E-Mail, den Text oder die Excel-Tabelle denken. Und genau das kostet Zeit.

Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen
  • Cal Newport
  • Herausgeber: Redline Verlag
  • Taschenbuch: 272 Seiten

Tipps für mehr Produktivität und weniger Ablenkungen

Deswegen habe ich für mich ein paar Kniffe entdeckt, durch die ich deutlich mehr Produktivität  bei der Arbeit entwickeln kann.

1. „Nicht stören“-Modus am iPhone

Die wohl wichtigste Funktion für mich ist der „Nicht stören“-Modus am iPhone. Diesen habe ich in jeder Minute drin, in der ich nicht unbedingt erreichbar sein muss.

Einmal automatisiert nach Zeitplan von 21 Uhr abends bis 8 Uhr morgens, damit – falls ich es mal vergesse – nachts nicht das Handy wegen irgendetwas bimmelt.

Nicht stören Modus iPhone Ablenkung Benachrichtigung ausschalten Produktivität
Der „Nicht stören“-Modus am iPhone

Und sonst sehr häufig manuell über das Kontrollzentrum. So blocke ich knallhart alles ab, was mich stören möchte: Anrufe, SMS, Push-Benachrichtigungen und Co. Einzige Ausnahme: Die Familie.

Du findest die Einstellungen am iPhone unter Einstellungen → Nicht stören (Android ähnlich).

2. „Nicht stören“-Modus am Mac

Gleiches gilt auch für mein Macbook. Hier ist der „Nicht stören“-Modus sogar noch viel wichtiger, weil die Benachrichtigungen immer gleich im Sichtfeld in der oberen rechten Ecke aufgehen.

Am Mac kann man keinen dauerhaften Modus einstellen, weswegen ich ihn von 2 Uhr morgens bis 1:59 Uhr morgens eingestellt habe.

Nicht Stören Modus Mac Benachrichtigung ausschalten Produktivität
„Nicht stören“ am Mac – von 2 Uhr bis 1:59 Uhr

Witziger Nebeneffekt: In den selten Fällen, in denen ich um 1:59 Uhr noch am Rechner sitze, stillt mein Mac seinen Push-Benachrichtigungen-Durst und haut alles raus, was sich aufgestaut hat.

Du findest die Einstellungen am Mac unter Einstellungen → Mitteilungen → Nicht stören oder über das Menü-Icon oben rechts in der Menüleiste.

3. Apps ausschalten am Mac

Damit sind aber nur die Push-Benachrichtigungen ausgeschaltet. Die kleinen roten Ziffern an den Apps bleiben noch aktiv (es sei denn, ihr schaltet sie für jede App manuell aus unter Einstellungen → Mitteilungen → App).

E-Mails Benachrichtigung ausschalten Produktivität
Mit geschlossenen Apps kleine rote Ziffern umgehen

Da diese aber im Dock ebenfalls im Sichtfeld liegen und es mich stresst, wenn die Zahl am Mail-Icon immer größer wird, beende ich die App einfach komplett. So sehe ich, während ich etwas wichtiges mache nicht, was in den einzelnen Apps im Hintergrund passiert.

Du kannst die Apps mit einem Rechtsklick (mit zwei Fingern gleichzeitig draufklicken) und dann Beenden schließen.


Lese-Tipp: Inbox Zero: Warum ich mein E-Mail-Postfach sauber halte


4. Push-Benachrichtigungen am iPhone deaktivieren

Am iPhone habe ich zudem sehr selektiv meine Push-Benachrichtigungen eingeschaltet. Nur die Apps, die es unbedingt brauchen (bspw. mein Kalender), haben die Erlaubnis, sich auf meinen Sperrbildschirm zu pushen.

So umgeht man in Zeiten, in denen man den „Nicht stören“-Modus nicht aktivieren kann, zu viel Ablenkung. Besonders nervig dabei: Apps, die nichts zu vermelden haben und einen nur wieder in die App locken wollen.

Du findest die Push-Einstellungen unter Einstellungen → Mitteilungen → App (Android ähnlich).

5. Feste Zeitslots für den Rest

So kann man zwar super ablenkungsfrei in seinen Excel-Tabellen werkeln – aber der Rest der Arbeit bleibt ja trotzdem liegen und kommt rein. Dafür setze ich mir feste Zeitslots.

Beispielsweise: Nach Aufgabe XY mache ich 30 Minuten E-Mails, Telefonate und Co. und arbeite alle Nachrichten ab. Dadurch finde ich eine gute Balance der Produktivität mit minimalen Ablenkungen.

Buch-Tipp: Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen


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von
Tobias
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