Aktien-Lexikon: Investieren an der Börse von A bis Z erklärt
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Aktien-Lexikon: Investieren an der Börse von A bis Z erklärt

Im Aktien-Lexikon von BIZ MINDSET erklären wir dir schnell und simpel die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Aktien. Diese Seite wird laufend erweitert. Dir fehlt ein Begriff oder du hast Fragen? Sende einfach eine E-Mail an post@bizmindset.de

A

Aktie

Eine Aktie ist ein Anteilsschein an einem Unternehmen. Sie berechtigt in der Regel dazu, Hauptversammlungen (siehe unten) zu besuchen und Dividenden (siehe unten) zu beziehen.

Aktienrückkauf / Aktienrückkaufprogramm

Neben der Dividende (siehe unten) können Unternehmen auch Geld an die Aktionäre „zurück geben“, indem sie einfach eigene Aktien zurück kaufen. Somit verringert sich die Anzahl der ausstehenden Aktien und der Einfluss der Aktionäre an der Firma wird größer. (Sehr vereinfachtes) Beispiel: Gibt es 100 Aktien und der Aktionär besitzt 10 Aktien, liegt sein Anteil an der Firma 10 Prozent. Kauft die Firma 50 eigene Aktien zurück, steigt der Anteil des Aktionärs auf 20 Prozent (und damit auch der Kurs entsprechend).

Ausschüttungsquote

Die Auszahlungsquote beschreibt das Verhältnis vom Gewinn pro Aktie und der ausgeschütteten Dividende (siehe unten) pro Aktie. Macht ein Unternehmen 2 Euro Gewinn pro Aktie und schüttet davon 1 Euro als Dividende aus, liegt die Ausschüttungsquote (englisch auch Payout Ratio) bei 50 Prozent.

B

Broker

Der Broker ein Zwischenhändler, der für die Durchführung von Wertpapierordern von Anlegern zuständig ist. Man könnte „Broker“ auch vereinfacht mit der „Bank“ vergleichen: Du brauchst also eine Bank, bei der du deine Aktiengeschäfte abwickeln kannst (zum Preisvergleich). [Mehr Informationen]

C

D

Depot

Das Depot (auch: Wertpapierdepot) ist das Konto, mit dem du Aktien oder ETFs (siehe unten) handelst. Hier kaufst und verkaufst du Aktien mit dem Geld, das auf dem Verrechnungskonto liegt (siehe unten). [Mehr Informationen]

Diversifizierung

Das Risiko auf viele Optionen verteilen (diversifizieren). Zum Beispiel sollte man nie sein gesamtes Geld in eine Aktie oder eine Anlageform investieren. Besser: Aufteilen, um im Falle eines Verlustes nicht alles zu verlieren, sondern noch genügend „Eisen im Feuer“ zu haben.

Dividende

Ein Unternehmen kann die Gewinne des zurückliegenden Jahres (oder Teile davon) an seine Aktionäre ausschütten. Das nennt man Dividende. Das wird meistens gemacht, wenn ein Unternehmen keine „bessere“ Verwendung für das Geld sieht (wie zum Beispiel Übernahmen, Forschung und Entwicklung oder andere Investments).

E

Exchange Traded Fund / ETF

Ein Exchange Traded Fund (kurz: ETF) ist ein an der Börse gehandelter Fonds (siehe unten), der sich meistens auf einen Index bezieht (bspw. den MSCI World, in dem über 1.600 Unternehmen vertreten sind). Beim Kauf eines ETF kauft man also nicht direkt die Anteile der Unternehmen, sondern ein Finanzprodukt, das alle Aktien beinhaltet, die im Index enthalten sind. Das nennt man dann auch passives Investment. (Passive) ETFs sind meistens deutlich günstiger als aktiv gemanagte Fonds.

F

Fonds

Ein Fonds wird meistens aktiv von einem Fondsmanager gemanagt, dem man zutraut, eine bessere Performance zu erzielen als man selbst. Man profitiert also (bestenfalls) von seiner Expertise und kauft Anteile an diesem Fonds. Fonds sind in der Regel deutlich teurer als passive ETFs (siehe oben).

G

H

Hauptversammlung

Auf der Hauptversammlung stellt sich der Vorstand eines Unternehmens seinen Aktionären, stellt Zahlen und Ausblick vor, schlägt eine Dividende vor und bespricht die weitere Strategie des Unternehmens. Zur Hauptversammlung sind in der Regel alle Aktionäre eingeladen bzw. zum Kommen berechtigt.

I – Q

R

Reinvest

Das erneute Investieren von Gewinnen (realisierten Kursgewinnen oder Dividenden) in eine Anlageform. Gewinne zu reinvestieren ist ein großer Bestandteil vom Zinseszins (siehe unten).

Rendite

Die Rendite ist auch gleichzusetzen mit dem Gewinn. Bei einem Investment von 100 Euro und einem jährlichen Gewinn von 5 Prozent hat man 5 Euro Rendite pro Jahr.

S

Sparplan

Mit einem Sparplan kannst du einen festgelegten Betrag in einem festgelegten Rhythmus in eine Aktie (Aktiensparplan), einen ETF (ETF-Sparplan) oder einen Fonds (Fondssparplan) automatisch investieren. Beispielsweise könnte ein Sparplan so ablaufen: Immer zum Monatsersten 50 Euro in Aktie X.

T – V

Verrechnungskonto

Das Verrechnungskonto ist das Konto, von dem man seine Aktien kauft oder ETF-Sparpläne ausführt. Hier liegt das Geld, das man zum Investieren nutzt (vergleichbar mit einem Girokonto, aber natürlich nicht für sonstige Zahlungen gedacht). [Mehr Informationen]

W – Y

Z

Zinsen

Zinsen nennt man den Betrag, den man als Kreditnehmer bezahlen muss, wenn man sich Geld leiht. Leiht man sich also etwa 100 Euro für 5 Prozent Zinsen pro Jahr, muss man 105 Euro nach einem Jahr zurückzahlen (100 Euro Kredit + 5 Euro Zinsen).

Zinseszins

Beim Zinseszins fügt man die Zinsen zum Kapital hinzu und bekommt folglich beim nächsten Mal Zinsen auf das Kapital + Zinsen. Dieser Effekt wird Zinseszins genannt. Verleiht man etwa 100 Euro für zwei Jahre bei 5 Prozent jährlichen Zinsen, würde man im ersten Jahr 5 Euro Zinsen bekommen (100 Euro * 5%). Im zweiten Jahr bekommt man folglich 5,25 Euro Zinsen (105 * 5%). [Mehr Informationen]


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Tobias
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