Du stehst gerade am Anfang deiner Investorenkarriere und weißt noch nicht so recht, was du überhaupt für den Aktienhandel brauchst? In ein paar Minuten bist du schlauer, denn ich erkläre dir die wichtigsten Punkte!

Mit Banken hat man normalerweise nur zu tun, wenn es um das Girokonto (hier geht’s zum Vergleichsrechner) geht. Vielleicht noch bei den Themen Sparbuch, Kreditkarte oder Tagesgeld. Und einmal im Leben bei der Baufinanzierung.

Broker, Depot, Verrechnungskonto – das brauchst du für den Aktienhandel

Mit dem Aktienhandel kommt man – außer wenn man sich aktiv dafür interessiert – eher nicht in Berührung und all die unterschiedlichen neuen Begriffe wirken schnell verwirrend. Deswegen erkläre ich dir nun ganz simpel und schnell, was du zum Aktienhandel alles brauchst.

1. Der Broker

Zunächst einmal brauchst du einen Broker. Laut Definition ist ein Broker ein Zwischenhändler, der für die Durchführung von Wertpapierordern von Anlegern zuständig ist.

Man könnte „Broker“ auch vereinfacht mit der „Bank“ vergleichen: Du brauchst also eine Bank, bei der du deine Aktiengeschäfte abwickeln kannst. Das kann zum Beispiel die Comdirect sein.

Hier kann es sich lohnen, genau zu vergleichen. Schließlich haben auch Broker unterschiedliche Gebühren. Online-Broker (Comdirect, Onvista, etc.) sind meistens etwas günstiger als Filialbanken, da sie auch selbst schmalere Ausgaben haben.

Tipp: Du kannst entsprechend deiner Vorgaben unseren kostenlosen Depot-Vergleichsrechner nutzen und dir die günstigsten Angebote raussuchen!

2. Das Depot

Hast du dich für einen Broker entschieden, brauchst du ein Wertpapierdepot (kurz: Depot). Das ist das Konto, über das Wertpapierorders (also z.B. der Kauf und Verkauf von Aktien) abgewickelt und verbucht werden.

In deinem Depot liegen dann später also deine Aktien, du kannst sie verkaufen oder neue hinzukaufen.

Tipp: Hier beschreibe ich exemplarisch anhand der Comdirect, wie eine Depot-Eröffnung in 5 Schritten abläuft (in unter 30 Minuten) bequem von Zuhause aus!

3. Das Verrechnungskonto

Das Verrechnungskonto ist das Konto, auf dem dein Geld liegt, bis du es für den Aktienhandel benötigst. Dein Verrechnungskonto hat eine eigene IBAN, auf die du das Geld von deinem Girokonto aus überweisen kannst, wenn du Aktien kaufen möchtest.

Du kannst es dir vorstellen wie deinen Geldbeutel, den du nur zum Kauf von Aktien verwendest. Verkaufst du Aktien oder erhältst Dividenden, wird das Geld wiederum deinem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Benötigst du es wieder für andere Ausgaben, kannst du das Geld auf dein Girokonto zurücküberweisen.

Das Verrechnungskonto wird meistens mit Depot-Eröffnung gleichzeitig für dich mit eröffnet.

Börse leicht verständlich: Von der Depot-Eröffnung zum optimalen Depot
  • Judith Engst, Rolf Morrien
  • Herausgeber: FinanzBuch Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

Fazit: Viele neue Begriffe, aber kein Hexenwerk

Insgesamt ist der Start mit dem Handel von Aktien, ETFs oder Anleihen kein Hexenwerk. Der Broker ist mit unserem Vergleichsrechner schnell gefunden, das Depot ist in 30 Minuten eröffnet und das Verrechnungskonto gibt’s automatisch dazu!

Noch Fragen? Stell sie mir gerne unten in den Kommentaren!


Hinweis: Alle Inhalte hier stellen keine Empfehlung und/oder Anlageberatung dar. Sie dienen zur Information und Unterhaltung und zeigen meine eigene Meinung. Ich übernehme keine Verantwortung für entstehende Risiken oder Verluste. Verzichte niemals auf deine eigene gründliche Recherche!