Assets vs. Verbindlichkeiten: So kommt das Geld zu dir zurück
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Assets vs. Verbindlichkeiten: So kommt das Geld zu dir zurück

Geld fließt. Die Frage ist nur: in welche Tasche? In diesem Beitrag schauen wir uns an, wieso du Verbindlichkeiten vermeiden und stattdessen in Assets investieren solltest.

Was sind Verbindlichkeiten?

Als Verbindlichkeiten bezeichnen wir im Folgenden all solche Dinge, die uns Geld kosten. Also zum Beispiel:

  • das Rauchen,
  • der sportliche Neuwagen,
  • das neue iPhone
  • und andere Konsumausgaben.

Der Fluss des Geldes mit Verbindlichkeiten

Schauen wir uns zunächst einmal den Fluss des Geldes an, wenn wir Verbindlichkeiten haben.

Wir bekommen Geld in Form von Einnahmen – also zum Beispiel unser Gehalt – und geben dieses für einen sportlichen Neuwagen aus.

Dieses Auto verliert sofort eine Menge an Wert, sobald wir vom Gelände rollen, kostet uns in der Folge hohe Versicherungen und verbraucht deutlich mehr Sprit als ein kleineres Auto.

Das bedeutet: Unser Geld fließt in unsere Tasche, wir binden es in Verbindlichkeiten und das Geld fließt dadurch wieder aus unserer Tasche raus.

Cashflow Quadrant: Rich dad poor dad
  • Robert T. Kiyosaki
  • Herausgeber: FinanzBuch Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Was sind Assets?

Schauen wir uns nun an, was im Vergleich dazu Assets sind. Assets – man könnte sie auf Deutsch am besten mit Anlagegütern übersetzen – kosten uns zwar auch Geld, sie lassen dieses Geld aber auch wieder in unsere Tasche wandern.

Assets sind klassisch zum Beispiel:

  • Aktien,
  • ETFs,
  • Immobilien (zum Vermieten),
  • P2P-Kredite
  • und andere Anlagegüter.

Der Geldfluss bei Assets

Im Vergleich zu den Verbindlichkeiten schaffen die Assets einen Wert und bringen uns einen Cashflow. Wir lassen unsere Assets also als Investor (siehe auch: Cashflow Quadrant) für uns arbeiten.

Im Vergleich zum Neuwagen wäre das zum Beispiel ein Taxi, in das wir investieren und das uns in der Folge kontinuierlich neue Einnahmen bringt. Statt des neuen iPhones könnten wir auch Apple-Aktien kaufen und vom Wertzuwachs oder den Dividenden profitieren.

Wir geben das Geld also aus und lassen es wieder in unsere Tasche wandern. Es entsteht ein Kreislauf.

Und die Learnings?

Was können wir aus dem Vergleich zwischen Verbindlichkeiten und Assets also lernen?

  1. Hinterfrage deine Ausgaben. Was ist für mich wirklich nötig und wichtig? Was kann ich mir sparen?
  2. Minimiere Verbindlichkeiten. In der Folge versuche so viele Verbindlichkeiten wie möglich loszuwerden und oder zu minimieren.
  3. Investiere in Assets. Das gesparte Geld investierst du nun in gewinnbringende und wertstiftende Anlageformen.
  4. Frage dich also: Wie kommt das Geld zu mir zurück?

Wenn du das machst, hast du eine gute Chance, dein Geld künftig sinnvoller und gewinnbringender zu verwenden und langfristig davon zu profitieren.

Buch-Tipp: Cashflow Quadrant: Rich dad, poor dad


Hinweis: Alle Inhalte hier stellen keine Empfehlung und/oder Anlageberatung dar. Sie dienen zur Information und Unterhaltung und zeigen meine eigene Meinung. Ich übernehme keine Verantwortung für entstehende Risiken oder Verluste. Verzichte niemals auf deine eigene gründliche Recherche!


von
Tobias
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