Heute schauen wir uns Bondora mal von innen an und klären alle wichtigen Menüpunkte der P2P-Plattform (was ist das?), damit du dich sofort richtig gut zurecht findest. Wenn du Bondora noch nicht kennst: Hier haben wir die P2P-Plattform vorgestellt.


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Das Bondora-Backend: Was finde ich wo?

Ich würde vorschlagen, wir gehen jetzt einmal ganz klassisch von oben nach unten durch das Backend von Bondora – also das, was du siehst, wenn du eingeloggt bist. Das sieht dann in etwa so aus:

Bondora Backend Erfahrungen Meinung

Orientieren wir uns also am Menü links und legen los.

1. Das Dashboard – deine Bondora-Zentrale

Kennzahlen und erste Statistiken

Als erstes siehst du das Dashboard bei Bondora. Das kannst du dir vorstellen wie deine Komandozentrale. Oben bekommst du auf einen Blick viele wichtige Kennzahlen, wie

  • Wert des Kontos
  • Jahresüberschuss
  • Nettorendite
  • Portfolio-Wert
  • Verfügbares Guthaben

Unter “Mehr Statistiken” versteckt sich eine weitere Zeile mit einer Tabelle, die dir das alles noch detaillierter aufschlüsselt.

Nachrichten und Videos

Darunter findest du Bondoras neuste Blogbeiträge. Die sind hin und wieder ganz spannend, um ein Gefühl für die Entwicklung des P2P-Marktes im Allgemeinen zu bekommen.

Die Videos rechts daneben sind hingegen meist viel zu oberflächlich und die Zeit nicht wert (als Anfänger kann man sich aber doch mal durchklicken, um vielleicht ein paar nützliche Begriffe aufzuschnappen). Apropos Begriffe: Kennst du schon unser P2P-Lexikon?

Investieren in P2P-Privatkredite: Was man wissen sollte, wie man Fehler vermeidet und...
  • Lars Wrobbel, Kolja Barghoorn
  • Herausgeber: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Auflage Nr. 2 (16.09.2015)

2. Freunde einladen

Unter Freunde einladen kannst du einen Link generieren, mit dem du Bondora Freunden empfehlen kannst. Damit kannst du dir eine kleine Gutschrift sichern und deine Freunde bekommen 5 Euro Startguthaben von Bondora.

Davon kannst du auch jetzt schon profitieren, indem du dich über diesen Link bei Bondora anmeldest – dann bekommst du nämlich die 5 Euro!

3. Go & Grow

Go & Grow ist so ähnlich wie ein Tagesgeldkonto. Hier investierst du nicht selber in P2P-Kredite, sondern Bondora übernimmt das für dich. Deine Rendite ist dabei auf bis zu 6,75 Prozent p.a. begrenzt (bitte beachte Bondoras Risikohinweise!), dafür bist du aber auch immer liquide und kannst das Geld sofort abziehen.

Hier habe ich Go & Grow von Bondora als Alternative zum Tagesgeldkonto, um Geld zu parken, ausführlich vorgestellt und nutze es als Ergänzung zu meinen P2P-Investments auch selbst.

4. Portfolio-Manager

Der Portfolio-Manager ist dein Freund. Denn mit ihm kannst du deine Investments ganz automatisiert laufen lassen. Du überweist einen Betrag zu Bondora, stellst im Portfolio-Manager deine Kriterien ein (Risiko, maximales Investment pro Kreditnehmer, etc.) und der Portfolio-Manager läuft von alleine.

Das Schöne: Du profitierst so passiv vom Zinseszinseffekt. Denn der Portfolio-Manager investiert auch die zurückerhaltenen Zinsen wieder neu in Kredite (bis du ihn ausschaltest). So wächst dein Portfolio-Wert jeden Tag weiter.

5. Statistiken

Hier wird’s zahlenlastig. Du bekommst diverse Zahlen, Statistiken, Grafiken und Entwicklungen um die Ohren gehauen. Super, um sein Portfolio besser zu verstehen und zu durchdringen – und auf der Basis dann die nächsten Entscheidungen zu treffen.

6. Cashflow

Im Bereich Cashflow siehst du, wie viel Geld wann zu dir zurückfließt. Im wesentlichen besteht dieser Punkt aus einem Diagramm mit dem aktuellen Monat oder Jahr und einer Schätzung, welche Beträge an welchem Tag bei dir eintrudeln.

Eine zweite Linie zeigt dir dann auch die tatsächlichen Werte an (meist etwas darunter, weil nicht alle Kreditnehmer ihre Kredite pünktlich zurückzahlen – zum Ärgernis der Investoren).

7. Portfolio Pro

Portfolio Pro ist wie der Portfolio-Manager (siehe 4.), nur dass du hier deutlich mehr Optionen hast, deine Investments auszuwählen. Du kannst hier zum Beispiel ganze Länder oder Risikoklassen ausschließen.

Genau dafür lohnt sich der Blick in die Statistiken. Ich empfehle: Erst Portfolio Manager laufen lassen, dann nach einiger Zeit die Statistiken anschauen und entscheiden, wo Optimierungspotential ist und dann diese Anpassungen in Portfolio Pro einstellen.

8. Investitionen

Hier kannst du dir jeden einzelnen Kredit(nehmer), in den du investiert hast, genau anschauen. Du siehst zum Beispiel sein Nettogehalt, wie der Status der Rückzahlung ist oder wie viel er dir noch schuldet.

Ebenfalls (wie die Statstiken, siehe 5.) sehr hilfreich, um Entscheidungen für die nächsten Investments zu treffen.

9. Sekundärmarkt

Auf dem Sekundärmarkt kannst du Kredite wieder verkaufen, die dir doch nicht so recht passen. Das geht auch direkt über den Punkt Investitionen (siehe 8.).

Du kannst aber auch Kredite von anderen Investoren übernehmen – zum Beispiel, weil die schnell liquide sein und ihr Portfolio verkaufen müssen. Für Fortgeschrittene kann das ein spannender Weg sein, günstig an gute Kredite mit ordentlichen Zinsen zu kommen.

Hier findest du eine detaillierte Erklärung, was der Sekundärmarkt ist.

10. Geld abheben

Erklärt sich von selbst, hier kannst du Geld von Bondora zurück auf dein Girokonto überweisen udn abheben. Nach meiner Erfahrung dauert das aktuell ca. zwei Tage.

11. Einzahlen

Das Gegenteil: Hier findest du alle Informationen, um Geld in dein Bondora-Konto einzuzahlen. Einmal angestoßen, dauert das ca. zwei bis drei Tage.

Fazit: Bondora erklärt sich fast selbst

Du siehst also: Bondora ist kein kompliziertes Hexenwerk, es erklärt sich nahezu selbst. Klick dich nach der Anmeldung einfach durch, bekomme eine Gefühl für die Plattform und profitiere von ihren Möglichkeiten (Statistiken, Sekundärmarkt, Portfolio Pro). Willst du es gemütlicher, fährst du mit dem Portfolio Manager aber ebenfalls einwandfrei.

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Hinweis: Alle Inhalte hier stellen keine Empfehlung und/oder Anlageberatung dar. Sie dienen zur Information und Unterhaltung und zeigen meine eigene Meinung. Ich übernehme keine Verantwortung für entstehende Risiken oder Verluste. Verzichte niemals auf deine eigene gründliche Recherche!